ALLGEMEINE GESCHÄFTS-BEDINGUNGEN (AGB)
Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Vertragsbeziehung zwischen NovaCanis Inh. Sandra Hamann - nachfolgend "Hundeschule" genannt - und Verbrauchern, die mit der Hundeschule diesen Vertrag abschließen, nachfolgend "Kunde" genannt.
I. Vertragsgegenstand
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Die Hundeschule bietet Beratungsdienstleistungen für Menschen und Hunde, insbesondere Einzeltraining, Gruppentraining und Kurse sowie Seminare an.
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Mit der Beauftragung der Hundeschule bzw. der Buchung von Leistungen schließen die Parteien einen Dienstvertrag gemäß § 611 BGB; ein bestimmter Erfolg seitens der Hundeschule ist nicht geschuldet. Sollte im Einzelfall ein solcher Erfolg vereinbart werden, ist dies ausdrücklich schriftlich zwischen den Parteien festzuhalten; ein konkludenter Vertrag, der einen Erfolg schuldet, wird ausdrücklich ausgeschlossen.
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Die Aufnahme des Hundes eines Kunden in ein Gruppentraining erfolgt erst nach ausdrücklicher Zustimmung durch die Inhaberin. Die Voraussetzungen für die Teilnahme des Hundes am Gruppentraining wird ausschließlich durch die Hundeschule festgelegt.
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Eine Unterrichtsstunde dauert 60 bis 90 Minuten, sofern nicht etwas anderes vereinbart wurde. Verspätungen des Kunden erfolgen auf dessen eigene Verantwortung und berechtigen nicht zur Verlängerung der Unterrichtsdauer oder Minderung der Vergütung.
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Der Unterricht erfolgt im Gebiet des Main-Tauber-Kreises an von der Hundeschule festgelegten Orten. In Einzelfällen können die Dienstleistungen auch an abweichenden Orten stattfinden.
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Die Hundeschule ist berechtigt, bei Nichtverträglichkeit einzelner Hunde dem Kunden eine neue Gruppe zuzuweisen. Bei Änderungen wird die Hundeschule auf die Zumutbarkeit für den Kunden achten.
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Die Hundeschule behält sich vor, dem Kunden die dem Trainingsstand von Kunde und Hund entsprechenden Gruppen zuzuweisen.
II. Pflichten des Kunden
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Der Kunde sichert zu, dass jeder teilnehmende Hund ordnungsgemäß behördlich gemeldet ist, vollen Impfschutz hat - gemäß der Empfehlungen der Impfkommission Veterinär (StiKo Vet) oder vergleichbar (Staupe, Parvovirose, Leptospirose) sowie zusätzlich Tollwut und Hepatitis contagiosa canis - und für jeden teilnehmenden Hund eine gültige Haftpflichtversicherung besteht. Auf Verlangen der Hundeschule hat der Kunde den Impfpass, die behördliche Anmeldung sowie die Police der Haftpflichtversicherung vorzulegen.
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Der Kunde ist verpflichtet, die Hundeschule vor Ausbildungsbeginn über chronische oder ansteckende Krankheiten sowie Verhaltensauffälligkeiten, Aggressivität oder Ängstlichkeit des teilnehmenden Hundes zu informieren.
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Bei ansteckenden Krankheiten oder für den Trainer offensichtlichen körperlichen Beschwerden (zum Beispiel Lahmheit oder Anzeichen von Schmerzen) ist die Hundeschule berechtigt, den Hund vom Unterricht auszuschließen.
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Bei Läufigkeit einer Hündin ist die Hundeschule hierüber vor Beginn der Unterrichtsstunde zu informieren.
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Der Kunde ist zur Mitwirkung verpflichtet und während der Unterrichtsstunden bei seinem Hund anwesend zu sein.
III. Zahlungskonditionen
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Sämtliche Vergütungen richten sich nach der jeweils aktuellen Preisliste oder den jeweils angegebenen Preisen im Einzelfall, die der Website, dem Preisaushang und/oder dem entsprechenden Werbemedium der Hundeschule zu entnehmen sind.
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Die Vergütung für Einzeltrainings ist jeweils unmittelbar im Anschluss an die jeweilige Trainingseinheit vom Kunden per EC- bzw. Girocard zu entrichten, auf Wunsch erhält der Kunde eine ordnungsgemäße Rechnung.
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Die Vergütung für Gruppenstunden bzw. -karten, Kurse, Seminare, Vorträge sowie sonstige Veranstaltungen erfolgen entweder per Überweisung (nach vorheriger Rechnungsstellung) oder per EC bzw. Girocard (auf Wunsch Rechnungstellung). Der vollständige Betrag muss spätestens vor Beginn der Leistung auf dem Konto eingegangen sein.
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Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, ist die Hundeschule berechtigt, weitere Leistungen bis zur vollständigen Begleichung der offenen Forderung auszusetzen. Die Geltendmachung weiterer Ansprüche, einschließlich Verzugszinsen und Mahnkosten, bleibt vorbehalten.
IV. Vertragsbeendigung / Terminabsage / Kommunikation
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Ist eine bestimmte Dauer für die Dienstleistung bestimmt und verhalten die Parteien sich vertragsgemäß, steht ihnen kein ordentliches Kündigungsrecht zu. Unberührt bleiben die Rechte zur Kündigung aus wichtigem Grund oder wegen Störung der Geschäftsgrundlage.
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Bei Verträgen über einzelne Leistungen, die kein Dauerschuldverhältnis darstellen, haben die Parteien bei vertragsgemäßer Leistung kein Recht auf Rücktritt. Unberührt bleiben etwaige gesetzliche Rücktrittsrechte oder Rechte wegen Störung der Geschäftsgrundlage.
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Der Erstkontakt mit der Hundeschule erfolgt immer und ausschließlich per E-Mail.
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Termine für einzelne Leistungen, Kurse und Seminare erfolgen ausschließlich per E-Mail. Kunden werden gebeten, alle Terminabsprachen ebenfalls per E-Mail vorzunehmen. Diese Termine gelten mit der Bestätigung durch die Hundeschule als verbindlich.
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Termine für fortlaufende Gruppen, die auf der Webseite der Hundeschule ausdrücklich ausgewiesen sind, können zusätzlich auch in einer sogenannten WhatsApp-Gruppe bestätigt werden, die von der Hundeschule erstellt wird und ausschließlich dafür gedacht ist, die Teilnahmebestätigung über ein Ja-/Nein-Verfahren abzukürzen. Die Rückmeldung in dieser WhatsApp-Gruppe gilt dabei als verbindlich, sofern der Kunde dieser Kommunikationsform zugestimmt hat. Die Aufnahme und Kontaktierung ist keine Voraussetzung zur Durchführung des Vertrags.
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Die Hundeschule arbeitet in einem so genannten "Bestellsystem". Bestellsystem bedeutet, dass die vergebenen Einzeltermine ausschließlich für den jeweiligen Kunden reserviert werden. Wird ein Termin weniger als 48 Stunden vor Beginn abgesagt, bleibt der Kunde im Sinne der §§ 611, 615 BGB zur Zahlung der vollen Vergütung verpflichtet, da Termine in der Regel so kurzfristig nicht neu vergeben werden können.
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Sollte der Kunde an der Wahrnehmung einer bereits bezahlten Einzeltrainingsstunde verhindert sein, erhält er den Stundensatz zurückerstattet, wenn er die Unterrichtsstunde mindestens 48 Stunden vor Unterrichtsbeginn schriftlich (per E-Mail) oder telefonisch abgesagt hat. Sollte der Stundensatz noch nicht vom Kunden bezahlt worden sein und sagt der Kunde eine Unterrichtsstunde nicht mindestens 48 Stunden vor Unterrichtsbeginn schriftlich oder telefonisch ab, so hat der Kunde den vollen Stundensatz zu tragen, unabhängig vom Grund der Verhinderung.
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Bei Trainingsstunden, Seminaren, Kursen und übrigen Veranstaltungen mit fest ausgeschriebenen Veranstaltungsterminen ist eine Stornierung telefonisch oder per E-Mail mindestens 72 Stunden vor Beginn der Veranstaltung/Veranstaltungsreihe kostenfrei möglich. Sofern der Kunde mindestens 48 Stunden vor Beginn der Veranstaltung/Veranstaltungsreihe abgesagt hat, erhält er 50 % des Preises erstattet, bzw. bei noch offenen Beträgen werden 50 % des Preises in Rechnung gestellt. Sagt ein Kunde nicht mindestens 48 Stunden vor Beginn der Veranstaltung/Veranstaltungsreihe ab, unabhängig vom Grund der Verhinderung, wird die jeweilige Veranstaltung voll berechnet.
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Bei den Spezialangeboten „Urlaub mit Hund“ ist eine Stornierung telefonisch oder per E-Mail mindestens 4 Wochen vor Beginn des Angebots kostenfrei möglich. Sofern der Kunde mindestens 14 Tage vor Beginn der Veranstaltung/Veranstaltungsreihe abgesagt hat, erhält er 50 % des Preises erstattet, bzw. bei noch offenen Beträgen werden 50 % des Preises in Rechnung gestellt. Sagt ein Kunde nicht mindestens 14 Tage vor Beginn der Veranstaltung/Veranstaltungsreihe ab, gleich aus welchen Gründen er an der Wahrnehmung verhindert ist, wird der volle Preis der Veranstaltung/Veranstaltungsreihe berechnet.
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Bei geschlossenen Kursen mit fest ausgeschriebenen Terminen berechtigt die Buchung des Kurses zum Besuch aller angegebenen Termine des jeweiligen Kurses. Nicht in Anspruch genommene Termine können nicht nachgeholt oder erstattet werden.
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Die Hundeschule behält sich vor, den jeweiligen Unterricht aus wichtigen Gründen wie Krankheit der Inhaberin oder Mitarbeitenden, die für das jeweilige Training zuständig sind, und für die kein kurzfristiger Ersatz möglich ist, Personenausfall, extreme Wetterbedingungen wie Sturm, Hagel, Überschwemmungen oder Starkregen, abzusagen bzw. zu verschieben. In solchen Fällen wird der Unterricht an einem anderen Termin nachgeholt.
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Im Bedarfsfall, z. B. bei Krankheit der Hundeschule, sind befugte Familienangehörige (Eltern und Geschwister der Inhaberin) berechtigt, Kunden im Auftrag der Hundeschule telefonisch oder per E-Mail zu kontaktieren, Termine abzusagen oder neu zu vereinbaren.
V. Höhere Gewalt
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Fälle höherer Gewalt, einschließlich behördlicher Maßnahmen, Streiks, Betriebsstörungen, Ausfall bzw. Transportverzögerungen, Krankheit und alle sonstigen auftretenden, von den Parteien nicht zu vertretenden Umstände, die die Hundeschule ganz oder teilweise an der Erfüllung ihrer Verpflichtungen hindern, entbinden beide Parteien bis zum Wegfall der höheren Gewalt von der Erfüllung des Vertrages. Die Partei, bei der die höhere Gewalt eingetreten ist, hat die andere Partei unverzüglich hiervon zu unterrichten. Die bis zum Eintritt der höheren Gewalt entstandenen Kosten trägt jede Partei jeweils für sich selbst. Die Parteien werden sich im gegenseitigen Einverständnis bemühen, die gebuchten Dienstleistungen zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.
VI. Haftung
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Die Haftung der Hundeschule für vertragliche Pflichtverletzungen sowie aus Delikt ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Diese Beschränkung gilt nicht bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit des Kunden, bei der Verletzung von Kardinalpflichten - also von Pflichten, die für die Erreichung des Vertragszwecks wesentlich sind - sowie bei Schäden aus Verzug (§ 283 BGB). In diesen Fällen haftet die Hundeschule für jeden Grad des Verschuldens.
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Der vorgenannte Haftungsausschluss gilt auch für leichte Fahrlässigkeit, soweit keine Kardinalpflichten verletzt werden.
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Der Kunde übernimmt die alleinige Haftung für den teilnehmenden Hund, auch wenn er auf Veranlassung der Hundeschule handelt und sich im Training befindet. Dies gilt auch für Schäden, die durch andere Teilnehmer oder dritte Hunde entstehen, soweit diese nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich durch die Hundeschule verursacht wurden.
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Soweit der Kunde durch die Hundeschule aufgefordert wird, den teilnehmenden Hund von der Leine zu lösen, bleibt die alleinige Haftung des Kunden bestehen.
VII. Ton-, Bild- und Tonbildaufnahmen
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Jedwede Ton-, Bild- und/oder Tonbandaufnahmen sämtlicher Veranstaltungen und/oder Leistungen jedweder Art der Hundeschule sind nicht gestattet.
VIII. Unterlagen
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Unterlagen, insbesondere Seminarunterlagen, einschließlich digitaler Kopien und Downloads, die von der Hundeschule ausgehändigt werden, sind urheberrechtlich geschützt und dürfen ohne eine ausdrückliche Einwilligung des Urhebers in keiner Weise vervielfältigt, verarbeitet und/oder verbreitet werden.
IX. Datenschutz
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Die Daten des Kunden werden gemäß der anliegenden Datenschutzerklärung gemäß den Vorschriften der geltenden Datenschutzgesetze (DSGVO, BDSG-neu) verarbeitet. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung der Hundeschule.
X. Widerrufsrecht
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Ein Widerruf besteht nicht, soweit die Parteien nichts anderes vereinbart haben, bei Verträgen zur Erbringung weiterer Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag die Erbringung mit einem spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht, vgl. § 312g Absatz 2 Satz 1 Nr. 9 BGB. Dies bedeutet, dass bei Käufen oder Buchungen von Veranstaltungen, Seminaren o. ä. mit einem spezifischen Termin oder Zeitraum dem Kunden kein Widerrufsrecht zusteht.
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Im Übrigen gilt bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht.
XI. Vorrang der Geschäftsbedingungen
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Geschäftsbedingungen der Kunden oder Dritter finden keine Anwendung, auch wenn die Hundeschule im Einzelfall nicht gesondert widerspricht. Selbst wenn die Hundeschule auf ein Schreiben Bezug nimmt, das Geschäftsbedingungen des Kunden oder eines Dritten enthält oder auf solche verweist, liegt darin kein Einverständnis mit der Geltung jener Geschäftsbedingungen.
XII. Nebenbestimmungen
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Bei Unwirksamkeit einzelner Regelungen bleibt die Wirksamkeit des übrigen Vertrages unberührt.
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Die Unwirksamkeit von Teilen dieser Geschäftsbedingungen oder etwaige Lücken berührt nicht die Wirksamkeit der Allgemeinen Geschäftsbedingungen im Übrigen. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt diejenige Bestimmung als vereinbart, die dem am nächsten kommt. Im Falle von Lücken gilt diejenige Bestimmung als vereinbart, die dem am nächsten kommt, was nach Sinn und Zweck dieser Geschäftsbedingungen vernünftigerweise vereinbart worden wäre.
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Widerrufsbelehrung für online, per E-Mail oder telefonisch geschlossene Verträge
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (NovaCanis Inh. Sandra Hamann; Sandra Hamann, Kieserstraße 13, 97953 Königheim; Telefon: 0160 7951694; E-Mail: NovaCanis-Hundewelt@outlook.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
Wir werden Ihnen unverzüglich (z.B. per E-Mail) eine Bestätigung über den Eingang eines solchen Widerrufs übermitteln.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung Ihres Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrages unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
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Stand: März 2026